Corona-Verordnung: Lockerungen ab 1. Juli 2020 für Vereine

 

Ab dem 1. Juli gelten gemäß Corona-VO der Landesregierung vom 23. Juni folgende neue Regelungen:

 

  • Veranstaltungen mit über 100 Personen sind untersagt. Die zulässige Teilnehmerzahl erhöht sich auf 250 Personen, wenn den Teilnehmenden für die gesamte Dauer der Veranstaltung feste Sitzplätze zugewiesen werden und die Veranstaltung einem im Vorhinein festgelegten Programm folgt. In beiden Fällen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, ebenso müssen die §§ 4 bis 7 der Corona VO-Veranstaltungen eingehalten werden. (Corona-Verordnung vom 23. Juni 2020
  • Größere Veranstaltungen mit bis zu 499 Personen sollen ab dem 1. August wieder erlaubt sein (über die dann geltenden Auflagen werden wir Sie informieren). Veranstaltungen mit über 500 Personen bleiben vorerst noch bis zum 31. Oktober untersagt. Das gilt auch für Tanzveranstaltungen.
  • Ansammlungen von bis zu maximal 20 Personen sind sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum erlaubt. 

 

Was ist der Unterschied zwischen einer „Ansammlung“ und einer „Veranstaltung“? Eine Veranstaltung ist im Sinne der Corona-Verordnung „ein zeitlich und örtlich begrenztes und geplantes Ereignis mit einer definierten Zielsetzung oder Absicht in der Verantwortung einer Veranstalterin oder eines Veranstalters, einer Person, Organisation oder Institution, an dem eine Gruppe von Menschen gezielt teilnimmt“. Diese Definition trifft auf nahezu alle unserer Vereinsveranstaltungen zu (Bildungsveranstaltungen, Mitgliederversammlungen, Jubiläumsfeste), das heißt, unabhängig von der Personenzahl sind Mindestabstände und Hygienevorgaben einzuhalten. Treffen Sie sich hingegen nur lose, informell mit Vereinskolleginnen dürfte es sich um eine Ansammlung handeln.

 

Für Bewegungsangebote gelten nach wie vor die Ausführungen aus der Info KW 23/2020, wonach Bewegungsangebote in geschlossenen Räumen noch nicht erlaubt sind (sofern es sich nicht um eine Sportstätte handelt). Die zuständigen Ministerien überarbeiten derzeit die gemeinsame Verordnung, diese soll am 26. Juni vorliegen. Sofern sich Neuerungen ergeben haben, was wir hoffen, werden wir Sie darüber informieren.